Bestellen | Spenden | Mitglieder | Übersicht | Impressum |

Geförderte Projekte 2015

Widerstand ist machbar!

Jugend Rettet e.V.

Der Jugend Rettet e.V. ist ein Projekt junger Menschen um sich aktiv für die Rettung von in Seenot geratenen Geflüchteten einzusetzen. Mit Spendengeldern soll ein Schiff erworben werden um damit aktiv gegen das Sterben auf dem Mittelmeer vorzugehen. Gleichzeitig wird ein europaweites Netzwerk junger Erwachsener ausgebaut um politische Forderungen bezüglich Europas Verantwortlichkeit zu formulieren. Netzwerk fördert das Projekt mit einem Zuschuss für Druckkosten und Raummiete.


Mehr Informationen: http://www.jugendrettet.org

Raise your voice - Hochschulgruppe

Die Raise your voice - Hochschulgruppe ist ein Zusammenschluss von Studierenden aus Berlin und Potsdam, die es sich zum Ziel gemacht haben, politisches Engagement im universitären Rahmen zu fördern. Dazu wollen sie im Wintersemester 15/16 eine Veranstaltungsreihe zu Methoden und Techniken für politisches Engagement organisieren und durch Know-How-Sharing junge Menschen motivieren selber politisch aktiv zu werden. Das Netzwerk bezuschusst dabei die Druck- und Materialkosten.

 

Mehr Informationen: http://raiseyourvoice.blogsport.de

 Mediaspree versenken!

fdnjdfndDie Initiative Mediaspree Versenken! ist seit 2006 aktiv und engagiert sich seither durch verschiedene Aktionen für eine soziale und nachhaltige Stadtplanung und eine Bürgerbeteiligung an der Stadtentwicklung. Trotz des erfolgreichen Bürgerentscheids SPREEUFER FÜR ALLE! im Jahr 2008, gibt es stetig neue Bauvorhaben ohne den Einbezug der Bürger_innen. Die Initiative informiert und mobilisiert gegen solche Bebauungspläne und wird dabei vom Netzwerk mit einem Zuschuss für Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

Mehr Informationen: http://www.ms-versenken.org

globale Filmfestival Berlin

Seit 2003 wird das globalisierungskritische Filmfestival globale in Berlin veranstaltet. Es wird ein vielfältiges Programm zu aktuellen politischen Fragestellungen geboten und neben den Filmen selbst durch anschließende Diskussionsrunden mit Filmemacher_innen, Wissenschaftler_innen oder Aktivist_innen die Vernetzung von politisch aktiven Gruppen und Einzelpersonen gefördert. Das kommende Festival findet vom 28.-31.01.2016 im Kino Moviemento statt. Netzwerk finanziert die Druckkosten und die Kosten für Büromaterial.

Mehr Informationen: http://www.globale-filmfestival.org

„Rosen auf den Weg gestreut" - Jugend-Zeitung

Die „Rosen auf den Weg gestreut" ist eine antifaschistische Zeitschrift, die seit 2007 im Großbezirk Pankow und Bernau herausgebracht und kostenlos vor Schulen verteilt wird.

In der aktuellen Ausgabe soll es um das Thema Flucht und Geflüchtete gehen. Neben verschiedenen Interviews, einem Beitrag von einem Pankower Flüchtling und einem Frage-Antwort-Text zu gängigen rassistischen Klischees, sollen die Situation in Europa und die aktuellen rassistischen Proteste kritisch beleuchtet werden. Ein Fokus wird auch darauf gelegt, den Jugendlichen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie selber aktiv werden und sich in die asylpolitische Debatte einmischen können. Netzwerk unterstützt die Zeitung mit der Übernahme der Druckkosten.

Mehr Informationen: http://rosen.blogsport.de

Diskussionen zur Kriminalisierung von NS-Verfolgten

Der Arbeitskreis „Marginalisierte - gestern und heute!" organisiert zwei Lesungen mit anschließender Diskussion im Hinblick auf die Aufarbeitung von Stigmatisierung und Kriminalisierung von NS-Verfolgten. Es soll auf den Umgang mit bestimmten Häftlingsgruppen, die sozialen Lebensbedingungen und auf maßgebliche Gesetze im deutschen Faschismus und deutschen Nachkriegsgesellschaften eingegangen und mit den Referent_innen, die selber Angehörige von Betroffenen sind, diskutiert werden. Netzwerk fördert die Druckkosten und die Raummiete für die Veranstaltungen.

Mehr Informationen: http://www.marginalisierte.de

Infopoint auf dem ehemaligen Dragonerareal

Das Bündnis für eine Stadt von unten ist ein Zusammenschluss von verdrängten Mieter*innen, Hausprojekt­-Gruppen, stadtpolitischen Initiativen und vielen anderen, die von der unsäglichen Wohnungssituation in Berlin betroffen sind. Aktuell mobilisiert das Bündnis gegen die Privatisierung des 4.7 ha großen Dragonerareals hinter dem Finanzamt Kreuzberg­-Friedrichshain und setzt sich für neue Kooperationen zwischen selbstorganisierten und kommunalen Strukturen ein. Das Bündnis steht für 100% soziale Mieten in Wohnraum und Gewerbe und hat es mit anderen Initiativen geschafft, dass der Verkauf des Areals an einen privaten Investor bisher nicht umgesetzt wurde. Um die Forderung nach kommunalem und  selbstverwaltetem Wohnen auf dem Dragonerareal zu bekräftigen und über stadtpolitische Entwicklungen umfassend informieren zu können, wird das Bündnis einen Infopoint in einer Garage auf dem Areal einrichten. Netzwerk macht das mit einer Anschubfinanzierung möglich.

Mehr Informationen: http://stadtvonunten.de

Zeitschrift ZAG abonnieren!

Die ZAG ist eine antirassistische Zeitung und wird von der Antirassistischen Initiative e.V. herausgegeben. Gegründet wurde sie 1991 im Zusammenhang mit den rassistischen Ausschreitungen Anfang der 1990er Jahre und trägt dazu bei, eine antirassistische Gegenöffentlichkeit zu entwickeln, Hintergrundinformationen zu liefern sowie Diskussionen im Themenbereich anzuregen und voranzutreiben. Die Zeitschrift ist ein Zuschussprojekt. Um sie zu finanzieren, ist sie auf Einnahmen aus dem Abonnements und Spenden angewiesen. Leider sinkt die Zahl der Abos. Die ZAG ist mittelfristig bemüht die Zahl der Abonnement*innen zu erhöhen und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Netzwerk gibt einen Zuschuss zu den Porto- und Druckkosten.

Mehr Informationen: http://www.zag-berlin.de

Selbstverteidigung in Hellersdorf

Das linke und selbstverwaltete Wohn­- und Kulturprojekt La Casa für Jugendliche und junge Erwachsene in Hellersdorf bietet verschiedenen Projekten ein Dach. Es finden im dortigen Veranstaltungsraum Diskussionen, Infoveranstaltungen, Konzerte und Kino statt. Darüber hinaus gibt es eine Kreativ­- und Holzwerkstatt und einen Sportraum. In diesem Sportraum finden verschiedene kiezbezogene Aktivitäten wie Selbstverteidigung, Yoga und Kickboxen statt. Über Sachspenden konnten die Aktiven bereits ein ordentliches Equipment zusammenstellen. Netzwerk finanziert ergänzend dazu die Anschaffung von Matten für den Fußboden.

Mehr Informationen: https://suburbanhell.org/la.casa

NSU­ Watch

NSU Watch ist ein gemeinsames Projekt von antifaschistischen und antirassistischen Initiativen, das sich die Aufklärung des NSU-­Komplexes und die Stärkung der gesellschaftlichen Auseinandersetzung über Rassismus und Neonazismus zum Ziel gesetzt hat. Sie begleiten die staatlichen Aufklärungsbemühungen von Beginn an und dokumentieren den Verlauf des Prozesses sowie die Arbeit der Ausschüsse und legen auch Augenmerk auf die türkische Berichterstattung. Nun bringt die Gruppe eine Broschüre über den NSU-Komplex heraus, die in Englisch, Türkisch und Deutsch erscheint. Netzwerk bezuschusst die Druckkosten.

Mehr Informationen: http://www.nsu-watch.info

Museum des Kapitalismus

Das Museum des Kapitalismus wurde von einer interdisziplinären Gruppe in Leben gerufen, um die Zusammenhänge zwischen dem herrschenden Wirtschaftssystem und den Problemen der Welt erlebbar zu machen. Seit 2014 hat die Gruppe bereits eine sechswöchige Ausstellung zum Thema 'Ökonomie im Kapitalismus & Stadt im Kapitalismus' organisiert und arbeitet seitdem daran, ein permanentes Museum zu schaffen. Dementsprechend möchte sie ihre Exponate erweitern und auch mehr Inhalte aufnehmen  z.B. Kolonialismus & antikapitalistische Perspektiven. Die Gruppe hat inzwischen auch Kontakt zu Schulen und bietet interaktive Führungen an. Netzwerk fördert die Öffentlichkeitsarbeit und Material.

Mehr Informationen: http://www.museumdeskapitalismus.de

JUKO - Linker Jugendkongress 2015 in Berlin

Auch dieses Jahr, wie bereits 2013 und 2014, soll der JUKO im September in Berlin stattfinden. Träger des Kongresses sind linke Jugendgruppen und Einzelpersonen. Die Idee ist dabei, einen von Jugendlichen selbstorganisierten Raum zu schaffen, in dem Diskussionen über linke Themen, kulturelle Angebote, Vernetzung und Kennenlernen ihren Platz haben. Es sollen wieder mehr junge Leute politisiert und aktiv werden. Es werden verschiedene Workshops zu Themen wie Antifaschismus, Schulsystemkritik und Asylpolitik angeboten. Netzwerk übernimmt die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr Informationen: http://juko.blogsport.eu

Flüchtlingsprotest Berlin - Zeitschrift 'Movement'

Seit mehr als zwei Jahren protestieren Flüchtlinge beständig gegen alle Widrigkeiten und mit Mühsal und Repression am Oranienplatz gegen menschenunwürdige Bedingungen für Flüchtlinge. Seit Anfang 2014 ist das Projekt eines Magazins mit Namen 'Movement', als Zeitschrift der Flüchtlingsproteste geplant. Mit einem eigenen Medium soll versucht werden, der Bewegung ein Stimme zu geben und in die Öffentlichkeit zu tragen sowie Vernetzungsarbeit zu leisten. Die erste Ausgabe umfasst ca. 240 Seiten und bietet u.a. eine Rückschau auf den Protest. Die folgenden Ausgaben, sollen dann kleiner werden. Netzwerk fördert die Druckkosten.

Mehr Informationen: http://cargocollective.com/Movementmagazine

FLTI*Baucamp beim Schwarzen Kanal

Das Wohn- und Kulturprojekt Schwarzer Kanal (Bauwagenplatz) besteht seit 1990 und ist ein Ort selbstorganisierten und gemeinschaftlichen Lebens. Das Projekt ist genderoffen, bezieht aber klar feministische und emanzipatorische Positionen. Ihre politischen Vorstellungen münden in der Praxis in Workshops und Filmveranstaltungen. Nun möchte das Projekt gerne ein FLTI*Baucamp ins Leben rufen und neben dem Empowerment von queeren Handwerker_innen auch ihre Infrastruktur instandsetzen. Einzelne Projekte des Baucamps sind u.a. : Reparatur von Projektwagen, Eingangstor, Dach vom Kino- & Gemeinschaftsgebäude. Netzwerk unterstützt das selbstorganisierte Projekt mit der Übernahme von Materialkosten.

Mehr Informationen: https://schwarzerkanal.squat.net

Unterdrückung, Widerstand und Kampf im Iran

Das Bündnis Iranischer Linker AktivistInnen, möchte vom 11. bis 13. September eine Veranstaltung zum Thema Massenhinrichtungen von politischen Gefangenen in den 80er Jahren im Iran organisieren. Es geht dabei um die gewalttätige Machtübernahme des islamischen Regimes und die blutigen Folgen. Inhalt der Tagung ist Erinnerungsarbeit, die als Teil eines umfassenden sozial-politischen Projektes der Geschichtsschreibung 'von unten' verstanden wird. Ziel der Tagung ist es den Überlebenden einen Raum zu geben und die Möglichkeit zur Bewahrung und Vermittlung ihrer Erinnerungen und aktiven Geschichtsverarbeitung gegen den dominanten Diskurs über die Massenhinrichtungen zu bieten. Netzwerk beteiligt sich bei den Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr Informationen: http://iprberlin.com/de

RAW//cc - Kunst für alle! ­ Rettet die Kunst auf dem RAW­ Gelände

Seit mehr als 15 Jahren besteht das RAW_Gelände an der Revaler Str. in Friedrichshain und ist ein Ort der Soziokultur und künstlerischen Freiheit. Ein zentraler Teil des Geländes widersteht bis heute dem kommerziellen Verwertungsdruck. Diesen Widerstand aufrecht zu halten, ist Anliegen des neu gegründeten RAW//culture collective e.V. Seit April diesen Jahres hat das RAW Gelände eine neue EigentümerIn. (Firmengruppe Kurth von der BNRE) Die EigentümerIn behauptet zwar den kulturellen Nutzen des Geländes zu erhalten, dabei sind aber die beiden einzigen selbstverwalteten Atelierhäuser nicht eingeplant. Die Künstlerhäuser Beamtenwohnhaus und Verwaltungsgebäude sollen 'saniert und an geeignete Mieter' verschachert werden. Dies würde das Ende einer jahrelang gewachsenen selbstverwalteten Struktur bedeuten! Dagegen möchte RAW//cc  kämpfen und ruft die Kampagne 'Rettet die Kunst auf dem RAW­Gelände'! aus. Netzwerk fördert die Öffentlichkeitsarbeit der Initiative.

Mehr Informationen: http://www.rawcc.org

Dokumentarfilm „Die vorletzte Freiheit" - ein Portrait des Historikers Otto Dov Kulka

Als renommierter Professor der Hebräischen Universität in Jerusalem ist Otto Dov Kulka Autor maßgeblicher Forschung zur Shoah und belegteerstmals die Mitverantwortung der deutschen Gesellschaft für die Verbrechen der der 30er und 40er Jahre. Seine bis vor kurzem mit niemandem geteilten Tagebücher zeugen hingegen von seinem ganz persönlichen Kampf, mit dem als Kind in Auschwitz-Birkenau Erlebten leben zu können. In seinen Tagebüchern verwebt er seine eigene Auseinandersetzung mit Mythen aus der jüdisch-europäischen Geschichte und versucht mit Metaphern, Sagen und Erzählungen von Franz Kafka, oder mit Gedichten, Philosophie und Musik sein Erinnern an Auschwitz zu deuten. Der in Teilen essayistische Film von Stefan Auch portraitiert sowohl den stets arbeitenden Historiker als auch die Erinnerungswelten seiner Tagebücher und begleitet Otto Dov Kulka in seiner Gegenwart, die bestimmt ist von der Frage, was von seiner lebenslangen Suche über seinen Tod hinaus bleiben wird. Der Film ist in Zusammenarbeit mit der autofocus Videowerkstatt entstanden soll für Bildungsveranstaltungen zur Verfügung stehen. Netzwerk beteiligt sich an den Herstellungskosten der DVDs.

Mehr Informationen: http://www.otto-dov-kulka-film.com

Urbane Proteste in Berlin von 1872 bis heute

Das Ausstellungskollektiv "Kämpfende Hütten" besteht aus Aktivist_innen und Gruppen, die Teil früherer und gegenwärtiger Kämpfe sind. Die Kämpfe um die Stadt in Berlin nehmen zu und zwar rasant. Für fast jede Berliner*in sind hohen Mieten, Modernisierung und Verdrängung ein Thema und die meisten kennen auch einzelne Facetten des Widerstandes. Aber wer hat schon einen Überblick über die aktuellen oder gar die vergangen Kämpfe? Die Ausstellung versucht auf diese Fragen Antworten zu finden und nutzt dazu auch Filme und Diskussionsrunden. Netzwerk übernimmt Raum- und Materialkosten.

Mehr Informationen: http://kaempfendehuetten.blogsport.eu

Berliner Koordinierungskreis 'No TddZ'

Seit 2009 veranstaltet die Neonaziszene ihre jährlich stattfinde Kampagne 'TddZ' (Tag der deutschen Zukunft - würg!), diesmal in Neuruppin. Dieses Jahr werden bei dem Großaufmarsch am 6. Juni 2015 bis zu 500 Teilnehmer_innen erwartet. Um an bisherige Blockadeerfolge (seit 2011 konnten die Aufmärsche mit Menschenblockaden verhindert werden) in Brandenburg und bundesweit anknüpfen zu können und gleichzeitig antifaschistische Positionen neben dem zivilgesellschaftlichen Protest vor Ort zu vertreten, hat sich das Bündnis zusammengeschlossen. Sie wollen auch dieses Jahr mit Bussen nach Neuruppin fahren und den Aufmarsch blockieren bzw. verhindern. Netzwerk beteiligt sich an der Busmiete.

Mehr Informationen: http://neuruppin.no-tddz.org

Brandenburger Initiativkreis "No TddZ"

Auch der Initiativkreis '06. Juni Neuruppin' mobilisiert gegen den TddZ in  Neuruppin. Auch der Initiativkreis möchte an die bisherigen Erfolge anknüpfen und  den Aufmarsch verhindern. Dafür möchten sie möglichst viele Menschen für die Blockade in Neuruppin mobilisieren. Netzwerk unterstützt die Gruppe mit der Finanzierung von Materialkosten.

Mehr Informationen: http://neuruppin.no-tddz.org

Kick Out Racism Cup 2015

Seit 2012 besteht eine Kooperation zwischen dem FSV Hansa und dem Männer/Mixed­Fußballteam von Champions ohne Grenzen e.V. Zum dritten Mal in Folge soll nun am 11. Juli 2015 der Kick Out Racism Cup in Berlin Kreuzberg stattfinden, bei dem sowohl Refugee­Teams, menschenrechts­, flüchtlings­, und kulturpolitische Organisationen und engagierte Fußballvereine teilnehmen und miteinander für Toleranz und gegen Diskriminierung teilnehmen. Einerseits soll der Isolation der Geflüchteten etwas entgegengesetzt werden. Andererseits soll Aufmerksamkeit erregt und gegen die diskriminierende Asylpolitik sportlich  demonstriert werden. Das Turnier erhält ein kulturelles Rahmenprogramm. An  Infoständen und bei Podiumsdiskussionen können sich Interessierte über flüchtlingspolitische Projekte und Initiativen informieren. Dazu gibt es eine Fotoausstellung in der geflüchtete Personen und ihre Geschichte individuelle vorgestellt werden. Netzwerk bezuschusst Materialkosten.

Mehr Informationen: http://championsohnegrenzen.de

Solidarität mit Griechenland!

Die Gruppe Griechenland Solidarität möchte im Vorfeld der geplanten bundesweiten Griechenland-­Solidaritätsdemonstration im Juni eine großflächig geklebte Plakatkampagne starten, die die Begleichung der deutschen Kriegsschulden gegenüber Griechenland fordert. Netzwerk finanziert die Druckkosten.

Mehr Informationen: http://griechenlandsoli.com

Action Medics - Demosanis

Die action medics ist eine Initiative von Menschen mit rettungsdienstlichen und medizinischen Ausbildungen. Sie begleiten als Sanitäter Demonstrationen, Blockaden, Camps oder Konzerte. Zum Kongress der G7 Anfang Juni ist ein Camp für die Gegendemos geplant. Die Organisatoren haben sich an die action medics gewandt, damit sie vor Ort die Sicherheitsauflagen erfüllen können. Netzwerk unterstützt die Gruppe bei der Materialanschaffung.

Mehr Informationen: http://actionmedics.blogsport.eu

Basta! Erwerbsloseninitiative Berlin

Basta Berlin betreibt einen Infoladen/Beratungszentrum von und für Erwerbslose im Wedding. Sie unterstützen und beraten Erwerbslose und Niedriglöhner_innen hinsichtlich ihrer Rechte. Netzwerk unterstützt die Gruppe bei der Anschaffung von notwendigem Material.

Mehr Informationen: http://basta.blogsport.eu

Gegen den Nazi-Aufmarsch in Demmin am 8. Mai

Was in Demmin 1945 passiert ist, ist das eine. Was neonazistische Vollpfosten daraus machen, ist etwas anderes. Der so theatralische wie lächerliche jährliche Aufmarsch in Demmin am 8. Mai reiht sich ein in eine Kette von Naziaufmärschen, bei denen sie ihre Ursache und Wirkung verdrehendes Geschichtsbild auf die Straße tragen. Für die Neonazi-Szene in Mecklenburg-Vorpommern stellt die Demminer Veranstaltung ein öffentlichkeitswirksames und zentrales Ereignis dar, welches bereits bis 2017 vor angemeldet ist - die Demminer Tragödien nehmen kein Ende! Auch in diesem Jahr soll der Aufmarsch gestört, unterbrochen und endlich verhindert werden. Wie in den Jahren zuvor werden Busse aus Berlin nach Demmin fahren. Im Vorfeld werden außerdem Informationsveranstaltungen zu den historischen Ereignissen, Gegebenheiten vor Ort sowie zu dem bisher organisierten Widerstand stattfinden. Netzwerk übernimmt die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr Informationen: http://kaffeefahrten.wordpress.com

Antirassistische Massenzeitung für Buch und Karow

Seit etwa zwei Jahren erstarkt die Neonaziszene in den Pankower Außengebieten erneut. Die Ankündigung dass in Buch ein Containerlager für Geflüchtete gebaut werden soll, sorgte im Bezirk für einen zeitweiligen Zusammenschluss von AnwohnerInnen und Neonazis auf Anti­-Asyl­-Demonstrationen. Gegen diese Situation  versuchen Antifaschist_innen im Bezirk aktiv zu werden. Neben Straßenaktionen steht vor allem Aufklärungsarbeit im Vordergrund. Wie schon in anderen Bezirken soll nun auch in Buch und Karow eine antirassistische Massenzeitschrift als Einlage in der Wochenzeitung 'Berliner ­Woche' erscheinen. Inhaltlich soll sie Informationen über die lokale Neonaziszene liefern sowie über die Situation der Geflüchteten und die Ursachen von Flucht berichten. Netzwerk gibt einen Zuschuss zu den Druckkosten.

Die Zeitung im PDF-Format:

Kampagne: Asylrechtsverschärfung stoppen!

Das Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht, welches sich aus Antifa- und Antira-Gruppen sowie verschiedenen Initiativen aus Kultur und Zivilgesellschaft zusammensetzt, will gegen die Neubestimmung und Verschärfung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung aktiv werden. Die Bundesregierung plant zeitnah weitere Verschärfungen des Asylrechts. Neben einer überfälligen Regelung für die Altfälle (für ca. 30.000 gesicherter Aufenthalt), enthält der neue Gesetzesentwurf fast ausnahmslos Verschlechterungen für all jene, die als Asylsuchende in dieses Land kommen. Mit mehreren Veranstaltungen während der Aktionswochen, soll eine
möglichst breite Öffentlichkeit erreicht werden.Dazu gehört auch eine Aufklärungskampagne in der eine Broschüre zum Thema bundesweit verteilt und verschickt werden soll. Netzwerk unterstützt das Bündnis beim Druck der Broschüre.

Mehr Informationen: http://www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de

10 Jahre New Yorck

Im Sommer 2015 jährt sich zum 10. Mal die Gründung der "NewYorck im Bethanien" durch die erfolgreiche Besetzung des Bethanien-Südflügels am 11. Juni 2005 durch Aktivist*innen und Projekte des eine Woche zuvor geräumten Projektes "Yorckstraße 59". Die Ausstellung "10 Jahre NewYorck59 forever" informiert im Juni 2015 über den Räumungskampf der Yorck59, die Besetzung der NewYorck und den Anti-Räumungs- und Anti-Privatisierungskampf im Bethanien bis hin zur erfolgreichen Abwehr des seinerzeit geplanten Verkaufes des Bethanien an einen privaten Investor. Netzwerk finanziert die Ausstellungstafeln und die Technik.

Mehr Informationen: http://newyorck.net/category/programme

Lili-Elbe-Archiv

Das LEA mit Sitz in Berlin ist eine moderne, unabhängige, betroffenenkontrollierte Archiveinrichtung, die einmalige Zeugnisse zur älteren, neueren und neusten deutschen sowie internationalen Geschichte von nicht normativen Geschlechtlichkeiten als Archivgut sichert und zugänglich macht. Das Archiv ist mit anderen Archiven international vernetzt und wir die Aservate online zugänglich machen. LEA hat nun die einmalige Möglichkeit einen großen Bestand an Zeitschriften für das Archiv zu erwerben. Netzwerk unterstützt den Ankauf.

Mehr Informationen: http://www.lili-elbe-archive.org

Digitales Transgender-Archiv: http://www.digitaltransgenderarchive.net

Tagen in Wernsdorf

Die Gruppe, die das Tagungshaus Wernsdorf seit vielen jahren selbstorganisiert betreibt, musste im letzten Jahr einen langwierigen Kampf gegen eine Räumungsklage führen, mit dem Ergebnis, dass sie vor zwei Monaten endlich einen Mietvertrag für die nächsten 2 Jahre mit Option auf weitere 5 Jahre, bekommen haben. Leider stehen sie nun durch rückwirkende Miet­ und Nebenkostenzahlungen sowie Anwalts­ und Gerichtskosten vor einem tiefen Finanzloch. Durch den Rechtsstreit konnten sie den Anfragenden keine definitiven Zusagen machen, somit ist das Haus in diesem Jahr nur mäßig belegt. Nun sollen einerseits wieder Kinderferien und zum anderen der Tagungsort für finanziell schwache politische Gruppen beworben werden. Netzwerk finanziert die Druckkosten für zielgruppenorientierte Selbstdarstellungsflyer.

Mehr Informationen: http://www.tagungshaus-wernsdorf.de

Open Air for Open Minds

Die Jugendinitiative VOSIFA organisiert Infoveranstaltungen, Soliparties, Workshops, Rap­ und Rede­-Veranstaltungen und vieles mehr. Dazu zählt auch das Festival Open Air for Open Minds, das seit 2006 jährlich stattfindet. Dieses Jahr hat sich die Gruppe für Buch in Pankow als Spielort entschieden. Zum einen um in den Randbezirken präsent zu sein, zum anderen um der dort problematischen Entwicklung zu einer rassistisch aufgeheizten Atmosphäre entgegenzuwirken. Das Festival soll am 12. und 13. Juni 2015 stattfinden, ist unkommerziell und neben dem Musik­ und Theaterprogramm wird es auch Infostände geben, an denen politische Gruppen ihre Arbeit vorstellen können. Vorher werden Flyer und Flublätter im Bezirk verteilt unter anderem der Flyer "Fakten gegen Vorurteile". Netzwerk übernimmt die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr Informationen: http://vosifa.de

Flyer "Fakten gegen Vorurteile":

Frauen*kampftag 2015

In Anschluss an die erfolgreiche Demo zum Frauen*kampftag am 8. März 2014 in Berlin wird  auch dieses Jahr wieder ein Frauenkampftag stattfinden. Dies wird gemeinsam von diversen großen und kleineren Organisationen organisiert. Im Vorfeld der Demo wird eine Plakat­- und Informationskampagne gestartet, um eigene politische Inhalte publik zu machen. Die Plakate und das Infomaterial sollen sowohl auf die Demo, als auch auf Veranstaltungen im Vorfeld des Frauen*Kampftages aufmerksam machen. Netzwerk fördert die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Mehr Informationen: http://makingfeminismathreat.blogsport.eu

Feministische Frauenkneipe StörenFrida Berlin

Die StörenFrida gibt es seit 2011 und versteht sich als Ort für Frauenpolitik und Frauengeschichte für Frauen, Lesben und Trans*. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt auf Frauenpolitik und der Geschichte der Frauen/Lesbenbewegung sowie Frauen in der Gesellschaft. Einmal im Monat gestalten sie einen Abend mit wechselndem kulturellen und politischen Programm. Von Februar bis Mai planen sie eine Veranstaltungsreihe im f.a.q.-Infoladen. Es werden Filme gezeigt, Buchvorstellungen organisiert und ein ErzählCafe veranstaltet. Netzwerk unterstützt das Projekt mit Miet- und Technikkosten.

Mehr Informationenhttp://stoerenfridaberlin.blogsport.de

Blockupy - Zeitung gegen die EZB-Eröffnung

Im Vorfeld der Gegenveranstaltungen zur Eröffnung der neuen Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt/M. am 18. März 2015 wurde eine Zeitung erstellt, die als einmalige Ausgabe geplant ist und als Beilage in anderen Zeitungen z.B. Jungle World und TAZ unter die Leute kommt. Die Einlage gibt zum einen Erklärungen und Begründungen der EZB und ihre Rolle innerhalb der aktuellen Krisenprozesse wieder. Zum anderen stellt sie die Proteste dagegen vor und dient der Mobilisierung. Die Zeitung wurde gestaltet von den Gruppen des Ums­Ganze!-­Bündnisses und dem Blockupy Bündniss und organisiert von TOP B3rlin. Netzwerk beteiligt sich an den Druckkosten.

Mehr Informationen und DOWNLOAD der Zeitung: http://umsganze.org/zeitung-gegen-eroeffnung

Bau- und Begegnungscamp im ehem. Mädchen KZ Uckermark

Auch in diesem Jahr plant die Initiative das Bau- und Begegnungscamp im ehemaligen Mädchen KZ Uckermark. Es soll im Zeichen der Begegnung mit den Überlebenden und ihren Angehörigen stehen und besonders die Möglichkeit bieten, die Gestaltungdes Gedenkortes konzeptionell und praktisch weiterzuentwickeln. Netzwerk unterstützt den Verein bei den Kosten der Öffentlichkeitsarbeit und beim Baumaterial.

Mehr Informationen: http://www.gedenkort-kz-uckermark.de

Fragt uns! - Im Gespräch mit Verfolgten des Nazionalsozialismus

Die AK Historisch-Politische Bildung plant das Bildungsprojekt 'Fragt uns! ­ Im Gespräch mit Verfolgten des Nationalsozialismus und Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand'. Die Gruppe organisiert sich im Jugendzentrum JUP und hat bereits unterschiedliche Projekte zum Thema durchgeführt. Das Projekt basiert auf drei Fragestellungen, die anhand des Projektes diskutiert und beantwortet werden wollen. Das Projekt soll anhand von drei Workshops die  Teilnehmer_innen für Mechanismen von Ausgrenzung und Diskriminierung in  Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sensibilisieren und ein kritisches  Geschichtsbewusstsein fördern. Netzwerk übernimmt die Druckkosten von Flyer und einer Broschüre und fdinanziert kleinere Anschaffungen.

Mehr Informationen: http://www.jup-ev.org

Demo zum 4. Jahrestag der Atomkatastrophe in Fukushima

Die Sayonara Nukes Berlin ist eine Gruppe von in Berlin lebenden Japaner_innen, die sich seit 2013 gegen die Verwendung von Atomkraft engagiert. Sie arbeitet ehrenamtlich und unabhängig. Seit 2013 veranstaltet sie in Zusammenarbeit mit Anti­Atom Berlin und der NaturFreunde­ jährlich zum Fukushima Jahrestag eine Demo in der Innenstadt von Berlin. Darüber hinaus veranstalten sie Seminare und Vorträge. Die diesjährige Route wird von traditioneller Musik aus der Gegend um Fukushima begleitet. Netzwerk unterstützt den Protest mit der Übernahme von Druckkosten, Mietkosten und Materialien.

Mehr Informationen: http://sayonara-nukes-berlin.org & http://kazagurumademo.de

Widerstand und internationale Solidarität nach den Wahlen

Die Gruppe Griechenlandsolidarität Berlin, die im links-gewerk­schaftlichen Zusammenhang angesiedelt ist, arbeitet seit Jahren zur Situation in Griechenland. Im Februar findet nun nach jahrelangen regelmäßigen gegenseitigen Besuchen eine Veranstaltung zur aktuellen Situation in Griechenland statt. Dort geht es insbesondere um die reellen Chancen der griechischen Widerstandsbewegung zur Realisierung von neuen politischen und gesellschaftlichen Aktions- und Organisationsformen. Netzwerk übernimmt einen Teil der Veranstaltungskosten.

Mehr Informationen: http://www.griechenlandsoli.wordpress.com

Internet und Nachhilfe für Flüchtlingskinder in Potsdam

Refugees Emancipation ist ein selbstorganisiertes Flüchtlingsprojekt. Es setzt sich dafür ein, dass Asylsuchenden sowohl fachlich als auch strukturell Zugang zu Computern und dem Internet ermöglicht wird, damit die Lebensqualität verbessert und Isolationsmechanismen ausgehebelt werden. Im Rahmen eines Projektes werden mehrere Internetcafés und Gemeinschaftsräume in Berlin und Brandenburg betrieben. Im Potsdamer Heim im Schlaatz werden neben dem Internetzugang auch schulische Hilfe/Nachhilfe und Hausarbeitenbetreuung durch Studierende der Universität Potsdam angeboten. Netzwerk unterstützt die Arbeit im Flüchtlingsheim mit der Übernahme von Internetkosten, Material, Eintrittsgeldern und andere Sachkosten, die in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen entstehen.

Mehr Informationen: http://www.refugeesemancipation.com

Infoveranstaltungen zur Situation politischer Gefangener in der Türkei

Das Netzwerk 'Freiheit für alle politischen Gefangenen' leistet Anti­repressions-­ und
Solidaritätsarbeit für und mit politischen Gefangenen, die unter den §129, §129a oder §129b verurteilt wurden. Sie besuchen Gefangene, schreiben und übersetzen Briefe,  geben monatlich die Zeitschrift 'Gefangeneninfo' heraus und führen  Infoveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen durch. Mit Infoveranstaltungen und einer Soliparty wollen sie Geld zur Unterstützung politischer Gefangener in der Türkei sammeln. Netzwerk übernimmt die Druckkosten.

Mehr Informationen: http://political-prisoners.net

Geschichte der Zwangsarbeit bei der Berthold AG (heutiger MehringHof)

Die selbstverwaltete Schule für Erwachsenenbildung (SFE) ist eine alternative Schule des Zweiten Bildungsweges und ermöglicht aufgrund ihrer staatlichen Unabhängigkeit selbstbestimmtes Lernen ohne Notengebung. Im Rahmen der SFE hat sich ein Arbeitskreis gebildet, der sich der Geschichtsaufarbeitung des heutigen MehringHofgebäudes, im Kontext des Themas Zwangsarbeit im Nationalsozialismus  und im Speziellen bei der Messinglinienfabrik und Schriftgießerei H. Berthold AG  widmet. Ziel ist es eine Bibliographie, im Kontext einer (Wander­)Ausstellung und Veranstaltungsreihe (Filme und Zeitzeug_innengespräche), zu erstellen, die im Rahmen politischer Bildung genutzt werden kann. Abschließend soll auch eine Gedenktafel für die von Zwangsarbeit betroffenen Personen auf dem Gelände des MehringHofes angebracht werden. Netzwerk hat die SFE im Juni 2014 bereits für das Projekt gefördert, aber bei der Recherchearbeit hat sich ergeben, dass vor allem die Broschüre einen größeren Umfang haben muss als veranschlagt. Netzwerk bezuschusst erneut die Druckkosten.

Mehr Informationen: http://www.sfeberlin.de