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Geförderte Projekte 2019

Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden.

"Ich bin besorgt, holt mich hier raus!" - Kampagne in Köpenick

Uffmucken ist ursprünglich ein Bündnis alternativer Jugendlicher, antifaschistischer Gruppen und zivilgesellschaftlicher Initiativen. Ziel ist es, rechtem Gedankengut und dem alltäglichen Rassismus auf der Straße mit einer bunten und lebendigen (Gegen-)Kultur ein Ende zu bereiten. Zu den anstehenden Europawahlen planen sie gemeinsam mit dem VVN BdA Köpenick eine Öffentlichkeitskampagne in ihrem Bezirk.
Netzwerk finanziert die Druckkosten.

Mehr Informationen: https://uffmucken-schoeneweide.de

Extinction Rebellion - Klimapolitische Gruppe in Berlin

Die Gruppe „Extinction Rebellion“ (XR) ist eine sehr junge, international aufgestellte Organisation, die erst letztes Jahr gegründet wurde und sich für schnelle und massive Maßnahmen zum Klimaschutz einsetzt. Ab dem 15. April ist die internationale „Rebellion Week“ geplant, mit formeller Ausrufung der weltweiten Rebellion gegen die Klimakrise. Die deutschen XR-Gruppen wollen dies schwerpunktmäßig in Berlin durchführen und planen in diesem Rahmen verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktionen.
Netzwerk übernimmt die Druckkosten für die Öffentlichkeitsarbeit der Aktionen.

Mehr Informationen: https://extinctionrebellion.de

„One Struggle – One Fight“: Fotoausstellung zu bedrohten Hausprojekten

"Let’s Get United Against Racism, War and Gentrification" ist eine offene politische Gruppe in Berlin, die sich gegen Diskriminierung engagiert. Das Projekt „One Struggle – One Fight“ ist ein Fotoprojekt, welches die Unterstützer*Innen von verschiedenen bedrohten linken Projekte in Berlin zeigt: So skurril und ausdrucksstark wie möglich fotografiert soll die Ausstellung am Ende die Sichtbarkeit der Problematik und den öffentlichen Druck erhöhen.
Netzwerk bezuschusst die Druckkosten für die Ausstellung.

Mehr Informationen: http://letsgetunited.blogsport.eu

Tag des offenen Freiraums im UJZ

Die FAK (Feministischen Antifaschist*innen Karlshorst) ist eine autonome Gruppe, die Ihren Fokus auf feministische Arbeit legt. Momentan richten sie ihr Engagement gezielt auf Lichtenberg und Karlshorst und möchten dort im UJZ (Unabhängiges Jugendzentrum) den Tag des offenen Freiraums veranstalten. Dort soll es tagsüber Kuchen, Filme, Umsonstflohmarkt sowie Fahrrad- und Siebdruckwerkstatt geben, um abends den Tag mit Musik, Bier, guten Gesprächen und einer Podiumsdiskussion abzuschließen.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Druckkosten und technischer Ausstattung.

Mehr Informationen: http://ujz.tumblr.com

Film & Diskussion: Kontinuitäten von Eugenik und Genetik

Das Gen-ethische Netzwerk e.V. (GeN) wurde 1986 von kritischen Wissenschaftler*innen, Journalist*innen, Mediziner*innen und politischen Aktivist*innen gegründet. Der in Berlin ansässige Verein vermittelt Informationen zu Gentechnologie und Fortpflanzungsmedizin. Im Februar veröffentliche das Gen-ethische Netzwerk eine neue Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes (Nr. 248) zum Thema „Präzisionsmedizin“ und Big Data-Gesundheitsforschung. In diesem Zusammenhang soll nun der Dokumentarfilm „A Dangerous Idea“ gezeigt und anschließend diskutiert werden.
Netzwerk bezuschusst die Kosten für Raummiete und Vorführgebühren.

Mehr Informationen: https://gen-ethisches-netzwerk.de

Refugees emancipation - Aktion zum Frauen*tag 2019

Refugees Emancipation ist ein von Geflüchteten ins Leben gerufenes Projekt:  Die Gruppe betreibt eigene Internetcafés in Brandenburg, die Geflüchteten kostenlos zur Verfügung stehen und in denen regelmäßig verschiedene Bildungsangebote organisiert werden. Im Zuge des Projekts sollen zum Internationalen Frauen*kampftag verschiedene Veranstaltungen von und für geflüchtete Frauen in Brandeburg stattfinden. Zum einen ist eine Demo mit anschließendem Gespräch zwischen Lokalpolitiker*innen und geflüchteten Frauen geplant sowie zwei Workshops in den darauffolgenden Tagen, um gemeinsam die politischen Forderungen zu Papier zu brinen.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit der Finanzierung der Raummiete sowie Technik.

Mehr Informationen: http://www.refugeesemancipation.com

Mietenwahnsinn-Demo

Das Mietenwahnsinnbündnis ist ein offener Zusammenschluss von Berliner stadt- und mietenpolitischen Initiativen und engagierten Einzelpersonen. Entstanden ist das Bündnis 2018 mit dem Ziel eine Großdemonstration gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn zu organisieren, die im April 2018 auch stattfand und mit ca. 25.000 Menschen ein voller Erfolg war. Dieses Jahr soll anlässlich der internationalen Immobilienmesse ebenfalls eine Großdemo geben.
Netzwerk unterstützt das Bündnis mit einem Zuschuss für Druckkosten.

Mehr Informationen: https://mietenwahnsinn.info

Konferenz zu "Feminismus und neue Klassenpolitik"

Die Feministische Gruppe Kreuzberg ist eine Gruppe von jugendlichen Feminist*innen, die sich im Rahmen des Frauenkampftages sowohl auf theoretischer Ebene sowie als Aktivist*innen zum Verhältnis zwischen Klasse und Geschlecht austauschen möchten. Die zweitägige Konferenz soll zwischen dem 16. und 17.03.2019 am Franz-Mehring-Platz 1 stattfinden und wird Podiumsdiskussionen und Workshops beinhalten. Sie richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen sowie politisch interessierte Jugendliche.
Netzwerk bezuschusst die Druckkosten.

Cycleaction - Aktionsgruppe mit Lastenrad

Die Gruppe Cycleaction gründete sich in Neukölln und verfolgt mit Hilfe eines Lastenrads unterschiedliche politische Projekte: Zum einen wird das Rad gegen Lebensmittelverschwendung eingesetzt und großflächig aus Betrieben aussortierte Lebensmittel im Kiez verteilt. Zum anderen sammeln sie Spenden für Bleiberechts- und Repressionskosten durch das Verteilen von Solisnacks und Getränken auf Demonstrationen.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für ein Fahrradschloß, das Lastenrad und eine Versicherung.

Jour Fixe Initiative: Veranstaltungsreihe zu "Solidarität"

Die Initiative besteht seit 1997 und organisiert alljährlich Veranstaltungsreihen in der NGBK (Neue Gesellschaft für Bildende Kunst) zu verschiedenen Themen kritischer Gesellschaftstheorie. In diesem Jahr findet die Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Solidarität“ statt. Dabei geht es um unterschiedliche Aspekte rund ums Thema.
Netzwerk bezuschusst die Kosten für den Druck.

Mehr Informationen: http://www.jourfixe.net

Mitglieder-AG der EVB: Arbeitstreffen und Informationsveranstaltungen

Die Mitglieder-AG ist eine sozial- und mietenpolitische Arbeitsgruppe in der Berliner Genossenschaft Erbbauverein Moabit (EVM). Der EVM hat insgesamt etwa 10.000 Mitglieder und etwas mehr als 5.000 Wohnungen. Alle Mitglieder der Arbeitsgruppe sind Mitglieder im EVM und/oder Bewohner*innen. Die Arbeitsgruppe gründete sich Anfang 2016. Grund waren vermehrte Berichte, dass Menschen mit niedrigem Einkommen und/oder Personen of Color bei der Wohnungsvergabe diskriminiert werden sowie enorme Mietsteigerungen bei Neuvermietung. Nun möchte die AG Arbeitsgruppentreffen veranstalten und größer beworbene Informations- und Diskussionsveranstaltungen organisieren.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss für Druckkosten, Benzin und Portokosten.

Feministische Antifa Brandenburg: Postkarten und Sticker

Die fabb ist eine feministische Antifagruppe in Brandenburg und versteht sich als Ort der Selbstreflexion zu Erfahrungen mit Sexismus, besonders bei antifaschistischer Arbeit. Nach der durch Netzwerk geförderten Broschüre "Tipps und Tricks für F*Antifas" wollen sie mit einer Sticker- und Postkartenaktion zum Frauenkampftag für mehr Sichtbarkeit von F*Antifas sorgen.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit der Finanzierung des Drucks.

Mehr Informationen: http://fabb.blogsport.eu

Radikalte Humanist*innen: Kurzfilm zum Mauerjubiläum

Die RadiHums sind eine Gruppe von Menschen, die sich im Vorfeld der #unteilbar-Demo zusammengefunden haben. Sie wollen der Kriminalisierung von Flucht und Migration eine solidarische, weltoffene und gerechte Perspektive entgegensetzen. Für das Mauerjubiläum 2019 planen sie einen Kurzfilm, der die historischen und aktuellen Ereignisse gegenüberstellt und kritisch hinterfragt.
Netzwerk unterstützt die Gruppe mit einem Zuschuss für Technik und Fotolizenzen.

Politische Installation "Die Verdrängten"

Der Reflektor Neukölln ist eine offene Gruppe, die Widersprüche zwischen dem "Ich" und der Gesellschaft mit Hilfe von Kunst, Schauspiel und Musik im öffentlichen Raum sichtbar macht. Ihr Projekt vom Dezember 2018 (gefördert von Netzwerk) - "die Verdrängten" - war ein voller Erfolg! Es handelt sich dabei um eine Perfomance mit lebensgroßen Puppen, die im öffentlichen Raum inszeniert werden und die Angst vor dem sozialen Abstieg, Wohnungslosigkeit und Vereinsamung thematisieren.
Netzwerk bezuschusst die Druck- und Materialkosten.

Mehr Informationen: https://www.die-verdraengten.de

Broschüre: "Dunkelziffer unbekannt. Rassismus und rechte Gewalt in Marzahn-Hellersdorf"

Der Arbeitskreis Rechte Gewalt besteht aus Studierenden, Mitarbeiter*innen der Verwaltung sowie Lehrenden der Alice Salomon Hochschule. Sie verfolgen die Entwicklungen im Bezirk und rund um die Asylunterkunft, informieren die Öffentlichkeit und organisieren politische Aktionen. Seit 2015/16 erscheint regelmäßig ihre Zeitschrift "Dunkelziffer unbekannt": Neben der stadtweiten Erfassung der Berliner Registerstellen werden rassistische und rechte Vorfälle mit Artikeln und Fotos gezielt für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf in der Broschüre aufgearbeitet.
Netzwerk übernimmt anteilig die Druckkosten.

Soli -Event mit Muaythai und Informationen zu Rojava

Seit 2018 engagieren sich die Kampfsportler*innen gegen die Vereinnahmung des Sports durch Neonazis und Rechtsradikale. Jetzt organisieren sie eine Soliveranstaltung für Strukturen in Rojava: Alle Gewinne der Veranstaltungen werden an die einzige Prothesenwerkstatt in Nordsyrien gespendet.
Netzwerk bezuschusst die Kosten für den Druck, die Miete und die GEMA Kosten.

Mehr Informationen: https://so36.com

Ausstellung: Gustav Landauer in Berlin 1889 - 1917

Die Gustav Landauer Denkmalinitiative hat sich 2015 gegründet. Ziel ist es, die Geschichte der libertären Bewegung zu dokumentieren, zu vermitteln und einen zentralen Gedenkort in Berlin zu schaffen. Die Ausstellung soll über das Wirken Gustav Landauers (1870-1919) informieren und seine zukunftsweisende Vision im historischen Kontext darstellen.
Netzwerk unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss für Ausstellungstafeln.

Mehr Informationen: https://gustav-landauer.org