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Ausgeblendet. Der Umgang mit NS-Täterorten in West-Berlin

Im Stadtbild Berlins finden sich heute zahlreiche Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Mahnmale,die an die nationalsozialistischen Verbrechen erinnern. Der Einrichtung vieler dieser Orte – gerade, wenn es sich um sogenannte Täterorte handelt – ging jedoch eine lange Geschichte des Ausblendens und Verschweigens sowie politischerAuseinandersetzungen voraus. Die Ausstellung erzählt von diesem schwierigen Prozess und dem großen Engagement einzelner Menschen und Initiativen für eine angemessene Erinnerungskultur in West-Berlin.

Wann & Wo: Donnerstag, 12. April 2018 bis Sonntag, 03. Juni 2018 in der Galerie Olga Benario | Berlin - Neukölln

Mehr Informationen: https://galerie-olga-benario.de

Begleitend gibt es zahlreiche Veranstaltungen:

Vernissage: Einführung und Vortrag

Vom Neuköllner Schullandheim zur Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Einführung in die Ausstellung und Vortrag mit Gerd Kühling.

Wann: Donnerstag, 12. April 2018 um 19:30 Uhr

Vortrag: Die Ausstellung "Ungesühnte Nazijustiz"

1959 initiierten Reinhard Strecker und andere Mitglieder des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) die Ausstellung "Ungesühnte Nazijustiz - Dokumente zur NS-Jutiz", die erstmals in Westdeutschland die Justizverbrechen der Nazis und die Nachkriegskarrieren der beteiligten Täter darstellte. Gegen große Widerstände aus Politik und Universitäten wurde die Ausstellung in den nächten Jahren in West-Berlin und im gesamten Bundegebiet gezeigt. Reinhard Strecker berichtet hierüber.

Wann: Donnerstag, 19. April 2018 um 19:30 Uhr

Lesung: Die Reichshebammenführerin

Die NS-Reichshebammenführerin Nanna Conti (1881-1951) und die Landesfrauenklinik am Mariendorfer Weg in Neu­kölln. Anja Katharina Peters liest aus ihrer Biografie.

Wann: Donnerstag, 26. April 2018 um 19:30 Uhr

Weitere Veranstaltungen sind nachzulesen unter: https://galerie-olga-benario.de