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Geförderte Projekte 2022

Nichts wird besser ohne uns.

Bildung gegen Rassismus

Die Initiative Togo Action Plus hat seine Wurzeln im migrantisch-selbstorganisierten Aktivismus gegen Rassismus in Deutschland. Seit 2004 entwickelte sich die Initiative zu einem wichtigen Ort des Widerstandes gegen den alltäglich erfahren Rassismus von Behörden, Institutionen und durch Mitgliedern der deutschen weißen Mehrheitsgesellschaft sowie gegen die konstante Bedrohung von Abschiebung. Netzwerk finanziert die Öffentlichkeitsarbeit, damit der Verein auch zukünftig auf Aktionen und Demonstrationen aufmerksam machen und für Community-Bildungsangebote werben kann.

Kiezwoche Kreuzberg

Die Initiative Kiezbündnis am Kreuzberg setzt sich für eine Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts und für die Vielfalt der Bewohner*innen im Kiez ein. Die von der Initiative jährlich veranstaltete Kiezwoche setzt in unterschiedlichen Foren und Veranstaltungen die Verdrängung im wohnpolitischen Rahmen der politisch-aktuellen Städteplanung und profitorientierten Investorenkäufe in den Fokus. Kritische Reaktionen und widerständige Aktivitäten der Anwohnenden sind gefragt, die sich insbesondere auf größere Bauprojekte innerhalb oder am Rand des Kiezes beziehen. Netzwerk finanziert die Öffentlichkeitsarbeit und Sachkosten.

Antifacamp - aba janz weit draußen

Das JWD-Camp ist ein Zusammenschluss linkspolitischer Gruppen und Akteur*innen aus dem ganzen Land und findet vom 17. - 21. August, diesmal im Haus des Wandels statt. Es ist ein selbstorganisiertes antifaschistisches Sommercamp von und für Jugendliche, Erwachsene, Familien und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, Herkünften und Identitäten. Es wird neben Musik und Workshops auch Vorträge und Kinderbetreuung geben. Das Programm richtet sich an politisch Interessierte als auch Aktive. Netzwerk beteiligt sich an den Kosten für die Raummiete.

 

Gedenken & Erinnern an Todesopfer rechter Gewalt

Die Gedenkinitiative Emil Wendland aus Neuruppin und hat es sich zur Aufgabe gemacht, an den von Neonazis am 01.07.1992 ermordeten Emil Wendland zu gedenken sowie an alle anderen Opfer rechter Gewalt in Brandenburg. Ihre Kampagne trat 2012 mit dem Ziel an, eine Straße in Neuruppin nach Emil Wendland zu benennen. Dieses Jahr ist es nach 10 Jahren endlich gelungen, gemeinsam mit der Unterstützung der Partei „Die LINKE" eine Straßenumbenennung zu realisieren. Die Bahnhofstraße 10a, welches die Adresse des Sozialen Zentrums JWP „MittenDrin" ist, wird offiziell in Emil-Wendland-Platz 1 umbenannt werden. Netzwerk unterstützt die Demonstration und Gedenkveranstaltung am 1. Juli mit Technikmiete und Sachkosten.

 

Selbstorganisiert im Kiez

Die Lunte ist ein Stadtteil- und Infoladen in Nord-Neukölln, der seine Ursprünge in der autonomen Selbstorganisierung der 1980er Jahre hat. Die Lunte ist ein Ort, wo diese politischen Theorien und Praxiserfahrungen diskutiert, gelebt, weiterentwickelt und umgesetzt werden. Die Aktiven vor Ort möchten die Selbstorganisation im Kiez vorantreiben und dafür kleineren Gruppen den Druck von Mobimaterialen ermöglichen. Sie haben einen Drucker angeschafft und Netzwerk fördert anteilig die
Toner- und Papierkosten.

50 Jahre Rauchhaus Kämpfen - Leben - Lernen

Die ehemaligen Besetzer*innen- und Unterstützer*innen sowie heutige Bewohner*innen des Georg von Rauchhaus und wollen aus Anlass des 50-jährigen Fortbestehen des Hauses einen Rückblick auf 50 Jahre stadtpolitische Bewegungen wagen und diese feiern. Es gibt eine Ausstellung, Freiluftkino im Bethanien sowie Party und Absacker im Rauchhaus, Lagerfeuer, Bands, Vorträge, Kiezrundgang, Lesung autobiografischer Texte und vieles mehr. Netzwerk unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Black African Diaspora United

Zum Africa Liberation Day organisiert die Gruppe BADU am 28. Mai eine Demo mit Bezug zum Völkermord an den Ovahereo und Nama im heutigen Namibia. Durch Redebeiträge verschiedener Schwarzer Aktivisti*innen und künstlerischer Beiträge von schwarzen Musiker*innen, Tänzer*innen und Poetry Slammer*innen soll das Bewusstsein für das koloniale Erbe von Berlin/Deutschland und seine Kontinuitäten stärken und Schwarze Menschen für politisches Handeln sensibilisieren. Netzwerk beteiligt sich an den Kosten der Demonstration.

 

Stadtspaziergänge am Leopoldplatz ‚Care-Arbeit trifft Nachbarschaft‘

Das Kollektiv Raumstation versucht mit seinem Projekt ‚Care-Arbeit trifft Nachbarschaft‘ das Thema in einer räumlichen Dimension zu fassen und im alltäglichen Leben sichtbar zu machen. Das Kollektiv will mit der Nachbarschaft, die in der Sorgearbeit aktiv ist, praxisnahe Gespräche zu Arbeitsalltag, Herausforderungen, Verständnis, Anerkennung sowie räumliche Aspekte der Arbeit führen. Dafür werden Spaziergänge sowie kleinere baulichen Interventionen entlang der Route rund um den Leopoldplatz im Wedding installiert. Netzwerk unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Anarchistische Bibliothek Kalabalik

Die Anarchistische Bibliothek Kalabalik ist ein selbst verwalteter Treffpunkt, eine Bibliothek sowie ein Veranstaltungsraum. Hier finden sich Bücher, Broschüren, Flyer, Plakate rund um anarchistische Themen. Außerdem stellen sie ihre Räumlichkeiten Aktivist*innen und Menschen aus der Nachbarschaft zur Verfügung. Zur Ausstattung gehört auch ein Drucker, den Menschen kostenfrei nutzen können, um zB Flyer und Plakate zu drucken und zu vervielfältigen. Netzwerk finanziert die Reparatur des Druckers.

Giffey, Geisel & Co. zum Mond schicken!

Die Kiezversammlung44 versteht sich als außerparlamentarisches Netzwerk verschiedener Initiativen, Hausgemeinschaften und Bewohner*innen in Nordneukölln. Dieses trifft sich seit 7 Jahren monatlich, um sich stadtpolitisch auszutauschen, kämpfende Hausgemeinschaften solidarisch und nachbarschaftlich zu vernetzen und sie mit dem notwendigen Wissen für ihren Widerstand auszustatten. Netzwerk bezuschusst die Kundgebung auf dem Hermannplatz: „Giffey, Geisel & Co. zum Mond schicken. Gegen Verdrängung, Mietenwahnsinn und Rassismus".

Queere Jugendliche informieren!

Der bildungspolitische Verein Agentur für Soziale Perspektiven hat gemeinsam mit queeren Jugendlichen eine Website erstellt, die queerfreundliche Termine und Orte anzeigt, sowohl aus dem Freizeitbereich (Jugendeinrichtungen, Partys, Gruppentreffen, Sportangebote und anderes) als auch Unterstützungs- und Beratungsangebote betreffend. Netzwerk bezuschusst den Druck von Stickern, die auf die Website aufmerksam machen.

Solidarität & Zivilcourage im Kiez stärken!

Die Kampagnenbündnis KiezcouRAGE startet eine Plakatkampagne, um die Solidarität und Zivilcourage in Kreuzberg-Friedrichshain zu stärken. Themenfelder sind dabei u.A.: Drogenkonsum, Polizeigewalt, rassistische und antisemitische Übergriffe und Obdachlosigkeit. Die Plakate und eine dazu gehörige Website greifen diese Themen auf, zeigen konkrete Handlungsansätze auf und versuchen Menschen dazu zu bewegen, aktiv zu werden und für Brennpunk-Themen zu sensibilisieren.
Netzwerk beteiligt sich an den Druckkosten von Plakaten und Broschüren zur Kampagne.

Feministisches Fanzine Rrrlampaga

Eine Gruppe aus überwiegend lateinamerikanischen Migrantinnen/FLINTA-Personen, bringen in regelmäßigen Abständen ein Fanzine heraus, in dem sie ihre Erlebnisse und Gedanken schildern, kritisch reflektieren und sichtbar machen. Sie positionieren sich gegen Euro-Zentrismus und den hegemonialen weißen Feminismus, der elitär und häufig diskriminierend und rassistisch ist. Mit dem Fanzine möchten sie Leser*innen zum Nachdenken anregen. Zusätzlich wird es zur Herausgabe der neuen Ausgabe Veranstaltungen geben. Netzwerk fördert Veranstaltungsmaterial und Druckkosten.

Kollektiv Kulturkombüse

Der gemeinschaftlich genutzte Hof bei Bestensee Hof besteht aus einem alten Gebäudebestand, Wald, Gartenflächen und einem Biotop. Langfristiges Ziel ist es, das Grundstück größtenteils frei zugänglich und öffentlich zu halten. Der Hof wird unter anderem Schulen und Kindergärten für Bildungszwecke zur Verfügung stehen. Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen können den Ort für Bildung und Erholung nutzen. Netzwerk beteiligt sich an nötigen Anschaffungen und Reparaturen.

9. Mai - Tag des Sieges über den Faschismus

Ein breites antifaschistisches Bündnis organisiert am Sonntag, den 8. Mai 2022 im Treptower Park den 77. Jahrestag des Sieges über den deutschen Faschismus, um sich bei allen antifaschistischen Kämpferinnen und Kämpfern die zur Zerschlagung Nazideutschlands einen Beitrag geleistet haben, zu bedanken. Netzwerk finanziert Technik und Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Anarchistische Tage Potsdam

Die Anarchistischen Tage Potsdam finden dieses Jahr zum vierten Mal. Sie haben die Sichtbarkeit anarchistischer Politik und Praxis in Potsdam und dem Umland und die Bildung einer gemeinsamen Plattform für zukünftige Zusammenarbeit zum Ziel. Die Veranstaltung wird medial (Videomitschnitte etc.) begleitet, um sie später digital zugänglich machen zu können. Themenschwerpunkte sind dieses Jahr: Temporarily Autonomous Zone (TAZ), Anarchistischer Revolutionsbegriff, Klimagerechtigkeit und Familie. Netzwerk fördert die Kosten der Öffentlichkeitsarbeit.

Graffiti-Jam im Mauerpark

Eine feministische Gruppe will aus eigener Erfahrung aufzeigen, dass auch die Graffitti-Szene nicht frei von Diskriminierungs- und Unterdrückungsmechanismen wie Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus ist . Um dem etwas entgegen zu setzen, wollen sie FLINTA*s und andere dazu ermutigen, selbst zur Dose zu greifen. Dazu veranstalten sie eine feministische Graffiti-Jam am 8. März 2022 im Berliner Mauerpark. Netzwerk bezuschusst die Materialien.

Anmeldungen sind per E-Mail möglich: FLINTAGRAFFITIJAM(ät)protonmail.com

„Kein Kapital is mus“ - Workshopreihe

Der Berliner Jugendrat organisiert für den Februar eine Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Themen unter den Vorzeichen ‚Kein Kapital is mus‘, bei denen andere Kollektive ihre Workshops anbieten. Es werden sechs ca. dreistündige Workshops stattfinden. Netzwerk beteiligt sich an den Organisationskosten.

Queer-feministische Stadtrallye

Die queer-feministische Aktionstage im März 2022 starten mit Workshops, Rallyes und einer Demonstration. Das Bündnis will queer-feministische Themen präsent machen und das Patriarchat schwächen, eigene Positionen in der Gesellschaft reflektieren und Mackern Paroli bieten. Dafür werden die Aktionstage basisdemokratisch in Himmelsrichtungsgruppen geplant. Netzwerk beteiligt sich an den Organisationskosten.

Antifaschistische Spaziergänge in Berlin-Neukölln

Als Reaktion auf die rechten Anschläge, die Polizei-Skandale und rechten Netzwerke in Neukölln, hat sich die Nachbarschaft in Nordneukölln zusammengetan, um die Aufmerksamkeit und Sensibilität bezüglich des Themas zu steigern. Bisher gibt es weder genug Aufklärungswillen von den Justizbehörden, noch gibt es genügend Solidarität. Mit den Spaziergängen soll dem Kiez die Möglichkeit gegeben, werden in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und zu vernetzen. Mittlerweile sind bei den Spaziergängen mehr als 40 Nachbar*innen dabei und die Aktionen stoßen weiter auf Interesse. Netzwerk beteiligt sich zum zweiten Mal an den Kosten der Öffentlichkeitsarbeit für Kiezwatch. Netzwerk fördert die Druckkosten.

5 Jahre Theater der Verrückten

Das Kollektiv Theater der Unterdrückten existiert seit Mai 2017. Hier haben sich Menschen mit psychischen Krisenerfahrungen zusammengeschlossen, um mit theatralischen Mitteln die Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zu thematisieren und ihr entgegenzutreten. Kerngedanke ist es, das (Selbst)Verständnis für Menschen mit psychischen Problemen in der Gesellschaft zu fördern und zur Vielfalt derselben beizutragen. Anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Gruppe und des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist eine Forumtheater-Aufführung geplant. Netzwerk bezuschusst die Raum - und Organisationskosten.