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Ist feministischer Journalismus die Zukunft?

Vortrag & Diskussion mit Azadê Peşmen

In Brasilien ist der Rechtsextremist Jair Messias Bolsonaro seit Januar 2019 Präsident. Er steht Presse wie Frauen und LGBTIQ* extrem kritisch gegenüber. Seine Präsidentschaft ist eine Herausforderung für feministisch arbeitende Journalistinnen wie Andrea Dip von der unabhängigen Agência Pública, einer 2011 von Frauen* gegründeten gemeinnützigen Agentur für investigativen Journalismus. Andrea Dip recherchiert dort unter anderem zu den Themen Geschlechtergerechtigkeit, sexualisierte Gewalt, Kindheit und dem brasilianischen Gefängnissystem. Seit 2001 macht sie Journalismus zu Menschenrechten und hat verschiedene Auszeichnungen für ihre investigativen Arbeiten gewonnen.

Auch in Deutschland findet investigativer und feministischer Journalismus vornehmlich außerhalb der großen Medienhäuser statt. Und auch hier sehen wir uns mit dem Erstarken der AfD zunehmend mit einer antifeministischen extremen Rechten konfrontiert. Was bedeutet das für unabhängige Medienmacher*innen in Deutschland?

Dazu spricht Azadê Peşmen, freie Journalistin aus Berlin, die unter anderem zu Social Justice-Themen arbeitet und sowohl in großen als auch kleinen Medien (Deutschlandfunk Kultur, Missy Magazine, ZEIT ONLINE) dazu veröffentlicht.

Wann & Wo: Dienstag, 12. Februar 2019 um 19:00 Uhr im nGbK - neue Gesellschaft für bildende Kunst | Berlin - Kreuzberg

Mehr Informationen: https://www.rosalux.de