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„Kennst du das Land, wo die Faschisten blühn“

Erinnern an den Dichter und Antifaschisten Erich Mühsam in der Hufeisensiedlung

Bereits 1925 warnte Erich Mühsam mit diesem Gedicht vor den damals noch als unbedeutend eingeschätzten Nazis. 8 Jahre später waren die Nazis an der Macht und  Konzentrationslager.

Am 10. Juli 1934 ermordeten sie den ungebrochenen Freigeist im KZ Oranienburg. Auch  Rechts" an den ehemaligen Mitbewohner der Hufeisensiedlung, an ein Leben  voller Kunst und kämpferischem Tatendrang für eine bessere, solidarische Gesellschaft.

Erinnern heißt handeln!

Gerade in der aktuellen Situation, in der Rassismus sich wieder in Hass und Gewalt äußert und rechte Gruppierungen über die Straßen Berlins marschieren, ist die Solidarität mit den Betroffenen und die Verteidigung demokratischer und sozialer Rechte das Gebot der Stunde.

Es sprechen:

  • Vertreter*innen der Erich-Mühsam-Gesellschaft,
  • der VVN/BdA Berlin und
  • der Anwohner*inneninitiative „Hufeisern gegen Rechts".
Wie in den vergangenen Jahren wird Erich Mühsam auch selbst zu Wort kommen. Dafür sorgt die musikalische Begleitung des Gedenkens. Die ehemaligen Interzone- Gitarristen Trotter Schmidt und Bibi Schulz stellen einige von ihnen neuvertonte Mühsam-Gedichte aus ihrem Programm „Von meiner Hoffnung lass ich nicht" vor.

Wann & Wo: Samstag, den 11. Juli 2020, Beginn 15 Uhr am Erich-Mühsam-Gedenkstein, Dörchläuchtingstr. 52, 12359 Berlin (U 7 – Parchimer Allee)

Mehr Informationen: www.hufeiserngegenrechts.de

Wir bitten um Beachtung der Infektions-Schutzmaßnahmen (Abstand und Masken).