Das Bündnis gegen Obdachlosigkeit und Zwangsräumung steht für das Recht auf eine Wohnung, auf ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Wohnen und das Recht auf einen unabhängigen, freien Zugang zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung. Eine jährlich stattfindende dreitägige Mahnwache mit gemeinsamem Essen und einer Pressekonferenz vor dem Roten Rathaus soll das Thema in die Öffentlichkeit bringen.
2. Tagung zur solidarischen Vernetzung (Förderschwerpunkt)
Das Solinetz Brandenburg-Berlin unterstützt Organisationen und Einrichtungen, die sich gegen Angriffe von rechten Akteur*innen zur Wehr setzen müssen. Das Solinetz plant im laufe des Jahres eine Tagung, bei der Patenschaften zwischen Einrichtungen, Protest gegen Mittelkürzungen, aber auch Austausch und Support bei direkten Angriffen und praktische Tipps und Wissensweitergabe organisiert werden.
3. SAU sein – stärker aktivistisch unterwegs (Förderschwerpunkt)
Das Aktionsbündnis Eberswalde – hervorgegangen aus CSD-Mobilisierungen – befindet sich noch in der Gründungsphase und ist der Versuch, antifaschistische und queer-feministische Gruppen und einzelne Aktive im Raum Eberswalde zu vernetzen. Zu diesem Zweck plant das Bündnis als erstes größeres Vorhaben Aktionswochen mit Selbstbehauptungs- und Massenselbstschutzworkshops, aber auch Podiumsdiskussionen und Vorträgen.
Netzwerk übernimmt die Kosten für die Aktionswochen.
Veranstaltungen und Co
1. Infos & Feiern: Brandenburg-Abend
Der Brandenburg-Abend findet jeden 4. Samstag im Monat in der Schreina47 statt – er bietet Raum für antifaschistische Brandenburger*innen und Verbündete in Berlin.
Am 28. Februar wird der Abend übernommen von Pride Soli Ride & Antifa in Praxis! Die Gruppen haben Anreisen zu CSDs & Prides im ostdeutschen Hinterland organisiert und letzten Sommer wurde bei einer Anfahrt ein Musik-Bingo versprochen – das wird endlich am 28. Februar nachgeholt! Und mit Karaoke im Anschluss gekrönt! Zuvor gibt es einen Input zu den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Prenzlau am 14. März! Los geht’s um 19 Uhr!
Vormerken: Am 28. März gibt es einen Vortag zu „Kollektiver Identität & Antisemitismus“, dabei wird eine kritische Untersuchung von Mustern und Erzählungen im Nahost-Diskus linker Bewegungsakteur*innen vorgestellt.
Die Verschärfungen im Bürgergeld bedienen rechte und neoliberale Narrative. Arbeitslosigkeit hat vielfältige Ursachen. Menschen, die arbeitslos werden, sollten die Unterstützung der Gesellschaft finden und nicht Kontrolle und Misstrauen. Dafür wird demonstriert.
Wann & Wo: Samstag, den 28. Februar 2026 um 14.00 | Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz vor dem Nordbahnhof mit einer Abschlusskundgebung in der Habersaathstraße
Das Aktionsbündnis Brandenburg widmet sich dem Engagement migrantischer Organisationen in einer Online-Kampagne: „Beherzt in Brandenburg – Zusammenhalt statt Rassismus.“ In den Videos kommen Engagierte zu Wort, die in Brandenburg leben und sich vor Ort aktiv gegen Rassismus engagieren.
4. Videos: Doku zu queerer Sichtbarkeit in Brandenburg
In der dreiteiligen Doku-Reihe wird genau hingeschaut: auf rechten Hass, auf Widerstand – und auf queere Sichtbarkeit. Für Solidarität. Gegen rechte Gewalt.
Die diesjährigen Aktionstage finden vom 23. bis 29. März 2026 statt. Geplant sind Demos, Kundgebungen, Flyer-Verteilungen, Nachbarschaftstreffen, Filmabende, Bastelnachmittage, Infoveranstaltungen, Konzerte, Beratungen, Gerichtsbegleitungen u.v.m.
6. Mailaktion: Feld retten ist JETZT! – CDU & SPD wollen Tatsachen schaffen
Das Tempelhofer-Feld-Gesetz soll geändert werden, um unbefristetes Baurecht zu schaffen. Die Bauvorbereitung haben im Januar auf dem Feld begonnen: z.B. die Vermessung der Flächen am Columbiadamm, die Kündigung des Mini-Golf-Platzes, und der Bau von Bauzäunen und Kabelschächte. Jetzt handeln!
7. Petition: Kürzungen in Pankower Jugendarbeit- und Sozialarbeit zurück nehmen
Die Konsequenzen der Kürzungen sind gravierend: Arbeitsverträge können nicht mehr tarifgerecht erfüllt werden, Arbeitszeiten müssen reduziert und Angebote eingeschränkt oder eingestellt werden. Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Angebote der Familienförderung sowie die Schulsozialarbeit an Pankower Schulen sind gleichermaßen betroffen. Zeichnet mit!
Der nächste Beratungstermin für selbstorganisierte Projekte aus dem aktivistischen Kontext, die auf der Suche nach Fördermitteln sind, in Kooperation mit dem AStA der TU Berlin, ist am Montag, den 16. März, von 12:00 bis 15:00 Uhr.
Wo: Online-Termine können per Mail vereinbart werden.