Virtueller Erinnerungsort Wulkow
Theresienstadt-Außenlager
Der Arbeitskreis Wulkow erarbeitet aktuell eine Online-Ausstellung, die am 6. April 2024 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Von März 1944 bis Februar 1945 befand sich in Wulkow, etwa 60 Kilometer östlich von Berlin, ein Außenlager des Ghettos Theresienstadt. Rund 350 als Juden und Jüdinnen verfolgte Häftlinge aus Tschechien, Deutschland und Österreich mussten dort auf einer Baustelle arbeiten. Zum Launch der Online-Ausstellung laden sie Gäst*innen aus Politik und Menschen aus der Umgebung ein. Während der Recherchen für die Website sind sie in Kontakt mit vielen Familienangehörigen von ehemaligen Wulkow-Häftlingen gekommen. Nun wollen auch Angehörige aus den USA und Australien zur Veranstaltung kommen. Die Veranstaltung findet im Schloss Trebnitz statt und soll eine Darstellung der Arbeit sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunft der Erinnerung im ländlichen Raum“ enthalten.
Netzwerk finanziert Kopfhörer für Simultandolmetschende und einen Teil der Miete.
Aktuell geförderte Projekte
Das Solinetz Brandenburg-Berlin unterstützt Organisationen und Einrichtungen, die sich gegen Angriffe von rechten Akteur*innen zur Wehr setzen müssen. Das Solinetz plant im laufe des Jahres eine Tagung, bei der Patenschaften zwischen…
Die Gruppe Theorie, Kritik & Aktion (TKA) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit feministischer und antisemitismuskritischer Gesellschaftskritik. Sie will politische Praxis und theoretische Auseinandersetzung…
Das Bündnis gegen Obdachlosigkeit und Zwangsräumung steht für das Recht auf eine Wohnung, auf ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Wohnen und das Recht auf einen unabhängigen, freien Zugang zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung. Eine…